Ohne mich geht hier nichts!

Wenn Du als Führungsfrau alle unmündig machen willst, mach ruhig weiter so! Was bei männlichen Chefs sich oft in Mikro-Management ausdrückt, ist bei Chefinnen überbordende Hilfsbereitschaft. Kennst du das Dilemma?

Meine Klientin beschrieb es so:

Ich möchte mein Team unterstützen und gewährleisten, dass es allen gut geht. Oft schien die beste Lösung zu sein, Arbeitslast von anderen selber zu tragen:

Bis ich das erklärt habe, mache ich es schnell selber!

Meine MA machen schon soviel, ich übernehme den Rest!

Ich bin es gewohnt, mehr zu arbeiten – das bisschen geht auch noch!“

Am Ende überlastete sie sich nicht nur selbst, sondern sorgte auch für eine Atmosphäre der Unmündigkeit. MA lehnten sich zurück, weil sie wussten, die Chefin macht das!

Also haben wir an ihrer Führungshaltung gearbeitet. Welches Bild von Führungsfrau habe ich und was erfordert die Rolle wirklich?

Mit ein paar körpersprachlichen Lifehacks ist es ihr gelungen, situativ, vom fleißigen Bienchen zur Königin umzuschalten. Gefühlt und im äußeren Ausdruck.

Dadurch fing sie an, Aufgaben bei denen zu lassen, denen sie gehören:

Sei es bei ihrem Team, den Kollegen oder auch ihrem Vorgesetzten. Das Umfeld war erst irritiert, kam aber umgehend ins Tun.

Überraschend einfach begann sie, Grenzen zu ziehen und zu delegieren. 

Und statt Ärger schlug ihr Anerkennung entgegen!

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