Liebe Führungsfrauen, ist euch schon mal aufgefallen, dass „EIGENTLICH“ nicht nur ein Wort ist, sondern eine Haltung, die alles relativiert?
Eine Klientin merkte, dass man sie nicht ernst nimmt. Sie machte gute Arbeit, war fleißig, aber es half nichts: „Warum passiert mir das immer wieder? Was strahle ich aus, dass meine Kompetenz untergräbt?“
In der gemeinsamen Arbeit, stellt sich heraus, dass sie verbal und non verbal immer wieder „eigentlich“ sagte. Anstatt Argumente auf den Punkt zu bringen (auch mit der Stimme), relativierte sie sie schon beim Reden:
„Eigentlich wollte ich keine Zusatzaufgaben mehr übernehmen …“
So blieb sie vage, angreifbar, stellte eben behauptetes zur Diskussion.
Den verbalen Selbstabschuss unterstrich sie körperlich mit einer zappeligen, instabilen Haltung.„Eigentlich“ ist eine Haltung, die das Gegenteil von dem macht, was sie behauptet.
Zuerst fing meine Klientin an, sich beim Relativieren zu ertappen und verbannt alle unnötigen „Eigentlichs“ aus ihrer Kommunikation – verbal und non verbal: Sichere Körperhaltung, klare Sprache, direkte Formulierungen.
Und siehe da – die Diskussionen verschwanden, Argumente wurden beim ersten Mal gehört und die Chefchefs trauten ihr immer mehr Führungskompetenz zu. So sehr, dass sie diesmal ihre neue Klarheit dazu nutzen musste, sich selbstbewusst von immer mehr zugetragenen Aufgaben abzugrenzen.
Eigentlich Super!